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Dieser Chip lässt Drohnen aus einem Kilometer Entfernung Bomben riechen

Technologie zum Schutz vor Terror-Anschlägen

Foto: Koniku
Foto: Koniku

Angesichts der jüngsten Terror-Anschläge in Brüssel wird die Notwendigkeit einer verbesserten Ausrüstung der Sicherheitsorgane des Staates offenbar. Alles, was technologisch möglich ist, sollte dabei angewendet werden, um die Bevölkerung zu schützen.

Das britische Startup Koniku hat kürzlich Details über einen von ihm neu entwickelten Chip veröffentlicht, der durch Einbettung von 64 Neuronen den Geruchssinn einer Biene erreichen soll. Mit einem Video verdeutlicht Osh. Agabi, der aus Nigeria stammende CEO von Koniku, wie eine mit dem Neuronen-Chip ausgestattete Drohne zum Aufspüren von Zielen eingesetzt werden kann (ab 3:35 min):

 

Eine mit solchen neuronalen Sensoren ausgestattete Drohne könnte Sprengstoff aus einer Entfernung von einem Kilometer zu riechen. Daraus ergeben sich vollkommen neue Möglichkeiten für die Prävention von Bomben-Anschlägen. Automatisch patrollierende Drohnen mit solchen Sprengstoff-Sensoren könnten Täter bereits frühzeitig aufspüren und es so gar nicht erst zum Terror-Anschlag kommen lassen.

Die Sensorik (sensors) ist aber nur der erste Schritt für den Koniku-CEO Agabi. In einem zweiten will er biologische Neuronen für technische Kontrollfunktionen (control) und in einem dritten für Problemlösungsfunktionen (cognition) einsetzen.

Koniku folgt damit einem technologischen Trend, der in der Verschmelzung von Elektronik und Biologie besteht. Damit lassen sich die Vorteile beider Bereiche kombinieren. Daraus entsteht eine ganz neue Informationstechnologie, die sich die Erfindungen der Natur zunutze macht. Agabi fasst dieses technologische Paradigma in dem Satz zusammen: „Biologie ist die fortgeschrittenste Technologie.“ In Hinblick auf Konkurrenz-Unternehmen, die noch immer auf rein elektronische Systeme setzen stellt er fest, sein Unternehmen sei ihnen „technologisch 600 Millionen Jahre voraus“.

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